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Reife- und Diplomprüfung

Absolventinnen und Absolventen des Aufbaulehrganges Handelsakademie für Berufstätige in Abendform schließen mit einer Mehrfachqualifikation ab:

Das Reife- und Diplomprüfungszeugnis

  • eröffnet den Zugang zu Universitäten, Kollegs, Akademien, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen
  • erteilt Berechtigungen gemäß der Gewerbeordnung und ersetzt die für die Gewerbeausübung erforderliche staatliche
  • Unternehmerprüfung einerseits für viele kaufmännische Berufe, andererseits aber auch für weitere wirtschaftliche
  • Sparten wie Handelsgewerbe, Handelsagentur, Inkassoinstitut, Spediteur, Fremdenführer, Bestatter, Reisebüro und
  • Versicherungsmakler.
  • ersetzt den Befähigungsnachweis für Handelsagenten und jedes anderen allgemeinen Handelsgewerbe
  • ermöglicht den direkten Einstieg in das Berufsleben, denn dank einer praxisnahen Ausbildung sind die Absolventen in
  • allen Zweigen der Wirtschaft - wie z.B. in IT-Unternehmen, Wirtschafts-, Steuerberatungs- und
  • Rechtsanwaltskanzleien, Gewerbe- und Industriebetrieben, Handelsbetrieben,
  • Kreditinstituten, Versicherungen, Speditions- und Transportunternehmen, Vermögens- und Unternehmensberatungs-
  • gesellschaften, Tourismusbetrieben sowie in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung einsetzbar.

 

Anerkennung in der Europäischen Union

Die Bildungs- und Ausbildungsgänge an den österreichischen berufsbildenden höheren Schulen einschließlich deren Sonderformen, [ ……] sind dem Diplomniveau der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zuzuordnen (gemäß Artikel 13 Absatz 2 Unterabsatz 3 und Anhang III).

Das Zeugnis stellt somit ein Diplom im Sinne des Artikels 11 Buchstabe c) der Richtlinie 2005/36/EG dar.

Wie die Richtlinie ausdrücklich klarstellt, eröffnet dieser Ausbildungsabschluss den Zugang zu einem reglementierten Beruf in einem anderen Mitgliedstaat, der für den Berufszugang den erforderlichen Abschluss einer Hochschul- oder Universitätsausbildung von (bis zu) vier Jahren verlangt. Die Richtlinie eröffnet somit den Berufszugang, regelt aber keine Gleichhaltung von akademischen Graden.

Für die berufsbildenden mittleren Schulen gilt das Zeugnis, das den erfolgreichen Abschluss bestätigt, als Zeugnis im Sinne des Artikels 11 Buchstabe b) der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen.